Leseordnungen in der GEKE

Die Praxis der gottesdienstlichen Lesungen in den evangelischen Kirchen in Europa ist historisch gewachsen. Viele Kirchen halten noch fest an der frühmittelalterlichen, sog. altkirchlichen Perikopenordnung, jedoch in verschiedenen revidierten bzw. ergänzten Formen. Daneben stehen Kirchen, die seit der Reformation auf eine einheitliche Leseordnung verzichtet haben.

In den letzten Jahrzehnten ist Bewegung in die europäische Lektionarlandschaft gekommen. Kirchen haben ihre alten Leseordnungen stark überarbeitet oder ganz neue Ordnungen entworfen. Die Entwicklungen in der römisch-katholischen Kirche und in den evangelischen Kirchen Nordamerikas haben auf Europa eingewirkt. Und auch Kirchen, die traditionell keine Leseordnung hatten, haben begonnen, Lektionare zu verwenden.

Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über die Leseordnungen, die heute in den Mitgliedskirchen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Gebrauch sind, und führt kurz in die jeweiligen Ordnungen ein.

Leseordnungen in der GEKE

Florian Herrmann

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