Bildung als Markenzeichen der Kirche

Treffen der Südosteuropa-Regionalgruppe in Hermannstadt

Vom 19.-22. Juni 2017 traf sich die Südosteuropa-Regionalgruppe der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Hermannstadt/Sibiu, Rumänien. Auf Einladung der Evangelischen Kirche in Siebenbürgen tagte die Gruppe in der Evangelischen Akademie und wurde vom Vorstandsvorsitzenden Dietrich Galter sowie dem Programmleiter Roger Parvu begleitet.

Die Tagung wurde durch den Besuch des Bischofspalastes und einen herzlichen Empfang durch den Bischof der Evangelischen Kirchen in Rumänien A.B. Reinhard Guib abgerundet.

Inhaltlich hat die Regionalgruppe in Sibiu die Studie „Bildung für Zukunft“ abgeschlossen. In Arbeitsgruppen wurde die Bildungsstudie reflektiert und weiter hinterfragt. Nach Ansicht der Regionalgruppe sei Bildung ein Markenzeichen der Kirche. Bildung geschehe als Begegnung und durch Begegnung. Deshalb sei es nötig, eine gesamttheologische Orientierung zum Thema Bildung allen Mitgliedskirchen zur Verfügung zu stellen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand auch das Kennenlernen der siebenbürgischen Kirche mit Führungen durch Hermannstadt und Besuchen der Kirchenburgen in Heltau und Michelsberg. Prof. Stefan Tobler brachte den Gästen die Theologische Fakultät in Hermannstadt nahe und machte Werbung für das Ökumene-Semester.

Zur Festigung der Gottesdienst- und Abendmahlsgemeinschaft feierte die Gruppe in der Evangelischen Gemeinde A.B. einen Abendmahlsgottesdienst nach siebenbürgischer Tradition. Der Gottesdienst wurde vom Ratsmitglied der GEKE, Bischofsvikar Daniel Zikeli, mitgestaltet.

 

Im nächsten Jahr trifft sich die Regionalgruppe vom 12.-15. März 2018 in Gallneukirchen/Österreich.

 

(Text: Katharina Meckbach, Sondervikarin)

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