GEKE und Anglikanische Kirchen: Memorandum

Im Rahmen der 7. Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) wurde ein vom Rat der GEKE beschlossenes Memorandum vorgestellt, das die bisherige und weitere Zusammenarbeit der GEKE mit den britischen und irischen anglikanischen Kirchen schriftlich festhält. Dazu äußerten sich Harvey Richardson von der Methodist Church in Great Britain, Jonathan Gibbs von der Church of England und Thomas Wipf, Präsident der GEKE.

Es sei wichtig zu entdecken, was man gemeinsam sagen könne, beschrieb Richardson die Bemühungen der letzten 20 Jahre um einen gemeinsamen Dialog von GEKE und den anglikanischen Kirchen. Die bisherigen Abkommen von Meißen (1988), Reuilly (1999) und Porvoo (1992), die die anglikanischen Kirchen mit europäischen evangelischen Kirchen geschlossen haben, bildeten die Grundlage für die weitere Arbeit auch mit der GEKE. Das Memorandum dokumentiere Verständnis füreinander und Vertrauen zueinander, die gemeinsame Arbeit fortzusetzen.

Jonathan Gibbs überbrachte Grüße des Bischofs von Guildford und berichtete, dass die Unterzeichnung des Memorandums durch die vier anglikanischen Kirchen Church of England, Church of Ireland, Church in Wales und Scottish Episcopal Church vor dem Abschluß stehe. So sei eine gute Möglichkeit gegeben, die theologische Arbeit im Dialog fortzusetzen.

Thomas Wipf bezeichnete das Memorandum als wichtige Etappe und merkte an, dass durch die Vereinbarung regelmäßiger Konsultationen die gemeinschaftliche Arbeit weiter gefördert werde.

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