Konsultation zu Fragen der Kirchenlehre mit Rom

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa präsentiert Delegation

Für die vereinbarte Konsultationsreihe zwischen Europas Protestanten und dem Vatikan zu Fragen der Kirchenlehre stehen nun die Delegierten der GEKE fest. Insgesamt sieben Theologinnen und Theologen werden für die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa an der ersten Konsultation mit der Römisch-katholischen Kirche teilnehmen.

Mit der Delegationsleitung wurde Landesbischof Dr. Friedrich Weber (Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig, Catholica-Beauftragter der VELKD und Honorarprofessor an der Universität Braunschweig) betraut.

Die Delegation besteht weiters aus Dr. John Bradbury, Dozent für Systematische Theologie und Kirchengeschichte am Westminster College, Cambridge; Dr. Stephanie Dietrich, Juniorprofessorin für Systematische Theologie an der Hochschule für Diakonie, Oslo und Dr. Fulvio Ferrario, Professor für Systematische Theologie an der Waldenser-Fakultät in Rom. Ebenso gehören Dr. Friederike Nüssel, Professorin für Systematische Theologie und Direktorin des Ökumenischen Instituts der Universität Heidelberg; Dr. Miriam Rose, Professorin für Systematische Theologie, Universität Jena und Dr. Stefan Tobler, Professor für Systematische Theologie und Direktor des Ökumenischen Instituts der Universität Hermannstadt zur Abordnung der GEKE.

Auf Seite der Römisch-katholischen Kirche steht die Konsultation unter der Leitung des Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch. Die erste Gesprächsrunde findet vom 7. bis 10. Februar 2013 in Wien statt. Mögliche Fragestellungen könnten die Einheit der Kirche Jesu Christi in ihrer Vielfalt und die gemeinsamen Herausforderungen für die christlichen Kirchen in der heutigen Zeit sein.

Für die GEKE, die bereits auf erfolgreiche Konsultationen mit den orthodoxen und anglikanischen Kirchen sowie der Europäischen Baptistischen Föderation zurückblickt, erklärt Generalsekretär Bischof Dr. Michael Bünker: „Dem Gespräch über das Verständnis von Kirche und vom Weg zu ihrer Einheit kommt derzeit in der Ökumene oberste Priorität zu. Daher freue ich mich über die Gesprächsreihe und bin gespannt auf ihre Ergebnisse. Das ekklesiologische Grundsatzdokument der GEKE Die Kirche Jesu Christi von 1994 kann dafür eine gute Ausgangsbasis bilden.“

Bild: Landesbischof Dr. Friedrich Weber (Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig, Catholica-Beauftragter der VELKD und Honorarprofessor an der Universität Braunschweig)

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