Nordwestgruppe der GEKE auf Borkum

24.-26. Juni

Die GEKE tagte mit ihrer Nordwestgruppe auf Einladung der Evangelisch-reformierten Kirche vom 24. bis 26. Juni auf der Nordseeinsel Borkum. Zur Nordwestgruppe gehören zwölf evangelische Kirchen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich

Die Tagung stand unter der Überschrift „Relevanz von Kirche in der Zukunft“. Dazu referierte der Kirchengeschichtler Christian Witt von der Universität Wuppertal über eine „Theologie der Diaspora“. Ein Ergebnis der Beratungen dazu sei, so berichtete die Ökumenebeauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland, Barbara Rudolph, die Diasporasituation nicht nur als Manko zu betrachten. Beispielhaft dafür sei die kleine reformierte Kirche in der Westukraine. Sie leiste Beachtliches, um dem Krieg und der damit verbundenen Armut in ihrem Land etwas entgegen zu setzen. Auch die Reformierten in Rumänien, ebenfalls eine Minderheitenkirche, setzten einen Schwerpunkt in der Armutsbekämpfung. Die Situation von Minderheitenkirche könne, so Rudolph, zudem Orientierung für eine Entwicklung bieten, die sich auch in den Volkskirchen zum Beispiel in Großstädten abzeichne. Auch hier sei absehbar, wie die Kirche in eine Minderheitensituation gerate.

Die GEKE-Nordwestgruppe trifft sich seit 1991 einmal im Jahr. Erstmals richtete in diesem Jahr die Evangelisch-reformierte Kirche das Treffen aus. Zum Schluss der Tagung besuchte die Gruppe von 19 Vertretern aus den Kirchenleitungen von 10 evangelischen Kirchen im Nordwesten von Europa die Johannes a Lasco Bibliothek.

26. Juni 2015

(aus einer Pressemeldung der Evangelisch-reformierten Kirche)

ABOUT THE AUTHOR
0 Comment(s) to the "Nordwestgruppe der GEKE auf Borkum"
followme
  • Twitter
  • Facebook

Reformationsstädte Europas

Sprachen