Prominente Gäste bei der Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen

Zu der am 20. September beginnenden Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa unter dem Motto „Frei für die Zukunft“ werden hochrangige Gäste aus der Ökumene am Tagungsort in Florenz erwartet.

Der Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat WCC) ist durch seinen Generalsekretär Olav Fykse Tveit vertreten. Guy Liagre, bis Frühjahr 2012 Ratsmitglied der GEKE, vertritt als neu gewählter Generalsekretär die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK/CEC). Für die Europäische Baptistische Föderation kommt Generalsekretär Tony Peck. Im Vorfeld der im Februar 2013 in Wien beginnenden Konsultation zwischen der GEKE und der Römisch-katholischen Kirche richtet Matthias Türk vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen ein Grußwort an die Delegierten.

Auf der Vollversammlung in Florenz wird es nach Abschluss der Vorgespräche zur Unterzeichnung von zwei Dokumenten kommen. Zum einen werden die Anglikanischen Kirchen von Großbritannien und Irland und die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa ein Memorandum unterzeichnen, in dem die Kirchen ihre Gemeinsamkeiten festhalten und über offene Fragen weitere Dialoge vereinbaren. Jonathan Gibbs von der Kirche von England und Stephanie Dietrich, Präsidiumsmitglied der GEKE, werden zu diesem lang erwarteten ökumenischen Schritt das Wort ergreifen. Weiters wird eine Vereinbarung mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Ecuadors unterzeichnet. Zur GEKE gehören bereits jetzt einige sogenannte „Auswandererkirchen“ in Lateinamerika, die sich den Mutterkirchen in Europa weiterhin verbunden fühlen und über die Leuenberger Kirchengemeinschaft den theologischen Dialog suchen und finden. Die südamerikanischen Kirchen werden durch Juan Schaad (Argentinien) vertreten, für die Iglesia Evangelica Luterana del Ecuador unterzeichnet Rüdiger Schloz die Vereinbarung mit der GEKE.

Mit besonderem Interesse wird Rosangela Jarjour, Generalsekretärin der Fellowship of Middle East Evangelical Churches, erwartet. „Die GEKE ist international vernetzt“, sagt GEKE-Präsident Thomas Wipf . „Mit der Einladung an Frau Jarjour zur repräsentativsten Versammlung des europäischen Protestantismus wollen wir unsere Verbundenheit mit den protestantischen Kirchen im Mittleren Osten zum Ausdruck bringen.“

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