Studientag "Theologie der Diaspora"

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Ein Studientag zum GEKE-Dokument „Theologie der Diaspora“ fand am 10. November 2018 in Tübingen, Deutschland statt. Der Evangelische Bund Württemberg hat zusammen mit dem Gustav-Adolf-Werk zu diesem Studientag eingeladen. Studierende der Theologie, Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenleitende, Stipendiatinnen und Stipendiaten des GAW, Theologieprofessoren und interessierte Gäste erhielten Einblick in den Entstehungsprozess und die Inhalte des bei der 8. Vollversammlung der GEKE in Basel verabschiedeten Studiendokumentes „Theologie der Diaspora“. Es war eine wichtige und eindrückliche Begegnung von europäischen evangelischen Christen, die lebhaft diskutieren über die Frage, wie sich Kirchen in der Minderheit verstehen und künftig verstehen wollen. „Graswurzel oder heiliger Rest?“ – so spitzten die Veranstalter das Thema des Studientages zu.

Im Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Klaus Fitschen aus Leipzig wurden diese Begriffe v.a. auf dem Hintergrund der gesellschaftlichen Realität in Ostdeutschland beleuchtet. PD Dr. Christian Witt (Mainz), der der GEKE-Arbeitsgruppe im Studienprozess zur Theologe der Diaspora angehörte, berichtete von der Entstehung des Dokumentes und von dem „Mehrwert“ einer Debatte dieses Themas auf europäischer Ebene.

Mit den Beiträgen der Gäste aus den evangelischen Minderheitenkirchen (Italien, Rumänien, Frankreich, Kolumbien) kam es beim Studientag in Tübingen zu einem lebendigen theologischen Austausch über die Rolle und die Aufgaben von evangelischen Kirchen, die sich auch in den sog. Mehrheitskirchen verändern.

Der Studientag war ein wertvolles Forum für die Rezeption eines GEKE-Studientextes und zeigte eindrücklich, wie die in Basel beschlossenen Dokumente ihren Weg in die Mitgliedskirchen finden und dort weiter diskutiert werden.

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